Top Lords
- 4,6
- Bewertung
- 1.00M
- Installationen
- Free
- Preis

Analysiert von App-foxy
Wenn ich ein Strategiespiel auf einem gemeinsam genutzten Smartphone ausprobiere, achte ich nicht nur auf den ersten Eindruck. Entscheidend ist für mich, ob eine kurze Runde zwischendurch funktioniert, ob mehrere Personen am Gerät ihre eigenen Entscheidungen treffen können und ob klar bleibt, wer gerade im Spiel vorankommt. Top Lords passt genau in dieses Szenario: Ich baue ein eigenes Reich auf, stelle mich feindlichen Mächten und versuche, mein Volk Schritt für Schritt zu befreien. Das klingt zunächst nach klassischer Fantasy-Strategie, fühlt sich im Alltag aber vor allem dann interessant an, wenn man seinen Fortschritt bewusst in kleine Spielabschnitte aufteilt.
Der Titel stammt von GAME SPARK und ist kostenlos erhältlich. Die Einstufung liegt bei USK ab 12 Jahren, was ich bei einem Spiel mit Kämpfen und einem mittelalterlich geprägten Herrschaftsthema ernst nehmen würde. Im Google Play Store wird das Spiel mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,5 bei rund 31.000 Bewertungen geführt und kommt auf über eine Million Installationen. Diese Reichweite macht es leichter, sich ein Bild von seiner Stellung im mobilen Strategiesegment zu machen: Es ist kein Nischenexperiment, sondern ein Spiel, das viele Menschen zumindest ausprobiert haben.
Wie sich Top Lords auf einem gemeinsam genutzten Gerät spielt
In meinem Alltag würde ich Top Lords nicht als Spiel einrichten, das ständig von mehreren Personen parallel bedient wird. Dafür ist ein Smartphone kein besonders guter gemeinsamer Spieltisch. Sinnvoller ist ein klarer Wechsel: Eine Person spielt ihre kurze Phase, beendet sie sauber und gibt das Gerät dann weiter. Gerade bei einem Strategiespiel ist diese Grenze wichtig, weil Entscheidungen über Aufbau, Kämpfe und Ressourcen nicht nebenbei von jemand anderem verändert werden sollten.
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Alle Neuigkeiten ansehenEin realistisches Beispiel wäre eine Familie, in der ein Elternteil das Smartphone abends kurz nutzt und ein älteres Kind später weiterspielt. Beide können Freude an der Reichsidee haben, aber nur, wenn jeder weiß, welcher Spielstand zu welcher Person gehört. Ich würde deshalb nicht einfach loslegen, während das Gerät noch von jemand anderem verwendet wird. Vor dem ersten Spiel würde ich gemeinsam festlegen, wer den Titel nutzt, wann gespielt wird und ob Käufe überhaupt erlaubt sind.
Das klingt nach einer organisatorischen Kleinigkeit, ist bei einem kostenlosen Strategiespiel aber praktisch relevant. Der Download kostet nichts, während optionale Käufe über Google Play zwischen 0,99 € und 99,99 € liegen können. Für ein gemeinsam genutztes Gerät ist das keine Nebensache. Ich würde die Zahlungsseite nicht als Teil des Spiels behandeln, sondern als klare Haushaltsregel: Ohne Zustimmung wird nichts gekauft. So bleibt der kostenlose Einstieg wirklich kostenlos, und niemand muss später rätseln, wie eine Ausgabe entstanden ist.
Die Stärke des Spiels liegt für mich darin, dass es ein leicht verständliches Ziel vorgibt. Ich soll Feinde besiegen, das Volk befreien und ein mächtiges Königreich aufbauen. Dadurch weiß ich früh, worauf meine Entscheidungen hinauslaufen. Das ist zugänglicher als ein Strategiespiel, das mich sofort mit einer völlig offenen Welt und zahlreichen Systemen allein lässt. Gleichzeitig sollte man nicht erwarten, dass die Grundidee automatisch für jede Person langfristig genug Abwechslung bietet.
Einrichtung mit klaren Grenzen statt blindem Start
Bei der Einrichtung auf einem Familien- oder Zweitgerät würde ich zuerst prüfen, ob bereits jemand anderes das Spiel begonnen hat. Ein gemeinsamer Gerätespeicher kann schnell zu Missverständnissen führen: Ein Kind glaubt, es baue sein Reich aus, während ein Elternteil später denselben Fortschritt verändert. Meine praktische Lösung wäre, vor jedem Wechsel kurz zu prüfen, ob der aktuelle Stand wirklich der richtige ist, und das Spiel nicht mitten in einer wichtigen Entscheidung zu schließen.
Besonders vorsichtig wäre ich bei einem Gerät, das mit einem gemeinsamen Google-Play-Konto verbunden ist. Das Spiel selbst ist kostenlos, aber die Abrechnung der In-App-Käufe läuft über Google Play. Deshalb würde ich die Kaufbestätigung nicht als lästige Formalität überspringen. Wer das Smartphone mit anderen teilt, sollte vorab klären, wer Zugriff auf das Konto hat und wer einen möglichen Kauf freigeben darf. Das ist keine spezielle Funktion von Top Lords, sondern eine vernünftige Grenze für die Nutzung.
Die Alterskennzeichnung ab 12 Jahren hilft bei der ersten Einordnung, ersetzt aber kein Gespräch. Die Zahl sagt mir, dass das Spiel nicht für kleine Kinder gedacht ist; sie sagt nicht automatisch, ob es zu jeder einzelnen Person im Haushalt passt. Ich würde jüngeren Kindern den Titel nicht einfach mit der Begründung überlassen, dass die Darstellung auf einem Mobilgerät harmlos wirke. Die Kombination aus Kämpfen, Herrschaft und möglichen Ausgaben verdient eine bewusste Entscheidung.
Für Erwachsene, die ein Spiel für kurze Pausen suchen, ist der Einstieg wahrscheinlich unkomplizierter. Ich kann mich auf das Reich konzentrieren, ohne erst eine große Gruppe koordinieren zu müssen. Für ein gemeinsames Gerät ist dagegen die Trennung der Nutzung wichtiger als die Frage, ob das Spiel technisch schnell geöffnet ist. Wer diese Grenze nicht einhalten kann, sollte eher ein Spiel wählen, das ausdrücklich auf gemeinsames Spielen an einem Gerät ausgelegt ist.
Ein weiterer sinnvoller Schritt ist, die erste Spielphase nicht direkt in einer lauten oder hektischen Situation zu beginnen. Ich würde mir Zeit nehmen, die Menüs zu lesen und zu verstehen, welche Aktionen dauerhaft wirken. Bei einem Strategiespiel ist ein Fehlklick oft ärgerlicher als bei einem einfachen Rätselspiel, weil eine Entscheidung den weiteren Aufbau beeinflussen kann. Auch ohne komplizierte Spezialkenntnisse lohnt es sich, zuerst zu beobachten und erst danach Ressourcen oder Truppen einzusetzen.
Koordination: Was im Haushalt wirklich funktioniert
Wenn mehrere Personen Interesse an Top Lords haben, würde ich nicht versuchen, ein gemeinsames Königreich durch spontane Absprachen zu führen. Das wirkt zwar zunächst gesellig, kann aber schnell unübersichtlich werden. Besser ist eine einfache Rollenverteilung: Eine Person spielt den eigenen Fortschritt, die andere schaut zu oder gibt nur dann einen Vorschlag, wenn das ausdrücklich erwünscht ist. So bleibt klar, wer die Verantwortung für eine Entscheidung trägt.
Das ist besonders nützlich, wenn eine erfahrenere Person mit einem Anfänger spielt. Der erfahrene Spieler kann erklären, warum ein Angriff gerade sinnvoll oder riskant ist, ohne dem anderen jede Entscheidung abzunehmen. Ich würde dabei nicht nur sagen, was geklickt werden soll, sondern die Folgen erklären: Was soll zuerst wachsen, welche Aktion dient dem unmittelbaren Ziel und welche Entscheidung kann später noch korrigiert werden? Dadurch wird Top Lords eher zu einem Gespräch über Planung als zu einem Wettbewerb um den schnellsten Fortschritt.
Eine kleine Übergaberoutine hilft ebenfalls. Vor dem Wechsel würde ich den aktuellen Stand kurz zusammenfassen: Was wurde zuletzt erreicht, welches Ziel steht an und welche Entscheidung sollte noch nicht voreilig getroffen werden? Diese Notiz muss nicht kompliziert sein. Ein Satz im Haushaltskalender oder eine kurze mündliche Übergabe reicht oft. Der Vorteil ist, dass die nächste Person nicht aus Versehen eine angefangene Strategie umwirft.
Ich würde außerdem zwischen Zuschauen und Eingreifen unterscheiden. Bei einem gemeinsam genutzten Gerät ist es reizvoll, während eines Kampfes oder beim Aufbau sofort Tipps zu geben. Das kann aber die Freude der Person zerstören, die selbst lernen möchte. Mein Ansatz wäre, zuerst eine eigene Entscheidung zuzulassen und erst danach gemeinsam zu besprechen, wie sie ausgegangen ist. Gerade bei einem Strategiespiel entsteht der Lerneffekt nicht nur durch Siege, sondern auch durch nachvollziehbare Fehler.
Für Paare oder Geschwister kann der Titel funktionieren, wenn beide unterschiedliche Erwartungen haben. Wer gerne plant und langsam optimiert, findet eher einen persönlichen Reiz. Wer nur schnell eine Runde gewinnen möchte, könnte sich dagegen durch den Aufbaucharakter gebremst fühlen. Ich würde deshalb nicht voraussetzen, dass ein gemeinsames Interesse an Fantasy automatisch bedeutet, dass beide dieselbe Art von Strategie mögen.
Ein konkreter Tipp aus meiner Nutzung wäre, vor einem Wechsel keine riskante Aktion nur deshalb zu starten, weil noch wenige Minuten Zeit sind. Wenn die nächste Person den Zusammenhang nicht kennt, wird aus einem geplanten Schritt schnell eine ungewollte Fortsetzung. Ich beende eine Spielphase lieber an einem klaren Punkt, etwa nach einer abgeschlossenen Aufgabe oder vor einer wichtigen Entscheidung. Das macht die Übergabe ruhiger und schützt den Fortschritt vor impulsiven Eingriffen.
Alter, Vertrauen und der Umgang mit Käufen
Die Altersfreigabe ab 12 Jahren ist für mich ein wichtiger Rahmen, gerade wenn das Spiel auf einem Gerät liegt, das mehrere Haushaltsmitglieder verwenden. Ich würde den Titel einem Teenager nicht allein deshalb geben, weil er kostenlos heruntergeladen werden kann. Kostenloser Zugang und kostenlose Nutzung sind hier nicht dasselbe, denn es gibt In-App-Käufe über Google Play. Eine klare Absprache ist daher sinnvoller als die Hoffnung, dass niemand versehentlich auf eine Kaufoption tippt.
Bei einem persönlichen Gerät ist das einfacher: Ich weiß, wer spielt, und kann meine eigenen Ausgaben kontrollieren. Bei einem Familiengerät muss ich zusätzlich auf die Kontoebene achten. Ich würde nicht mehrere Personen unter einem unklaren Zahlungszugang spielen lassen, wenn niemand weiß, wer Käufe bestätigen darf. Diese Vorsicht ist besonders wichtig, weil die Preisspanne bis 99,99 € reicht. Auch wenn ein Kauf freiwillig ist, kann die Darstellung von Angeboten den Eindruck erwecken, man müsse schneller investieren, um im Spiel voranzukommen.
Meine Empfehlung wäre, den kostenlosen Einstieg zunächst vollständig kennenzulernen, bevor überhaupt über einen Kauf gesprochen wird. So lässt sich besser beurteilen, ob die grundlegende Spielidee trägt oder ob nur der kurzfristige Reiz eines Angebots wirkt. Bei einem Strategiespiel sollte die Freude an den Entscheidungen im Vordergrund stehen. Wenn der Spaß ausschließlich davon abhängt, schneller voranzukommen, wäre das für mich ein Zeichen, die Nutzung zu begrenzen oder nach einer anderen Art von Spiel zu suchen.
Vertrauen bedeutet in diesem Zusammenhang auch, dass niemand den Spielstand einer anderen Person verändert. Ich würde bei Kindern und Jugendlichen nicht nur über Geld sprechen, sondern auch über die Bedeutung des eigenen Fortschritts. Ein Reich, an dem jemand mehrere Abende gearbeitet hat, ist für diese Person nicht bloß ein Speicherstand. Wer das Gerät weitergibt, sollte deshalb nicht ungefragt Aktionen durchführen, nur um zu sehen, was passiert.
Top Lords ist für mich eher ein Spiel zum gemeinsamen Besprechen als ein klassisches Familienbrettspiel. Es gibt keinen Grund, anzunehmen, dass alle Personen dieselbe Partie gleichzeitig steuern sollten. Wer genau diese Art von direkter Zusammenarbeit sucht, ist mit einem ausgewiesenen Mehrspieler- oder Couch-Spiel wahrscheinlich besser bedient. Wer dagegen getrennte Spielphasen akzeptiert und gerne über Taktik spricht, kann aus dem gemeinsamen Gerät eine angenehme kleine Strategie-Routine machen.
Was es im Vergleich zu anderen Strategiespielen auszeichnet
Im Vergleich zu sehr komplexen Strategiespielen wirkt Top Lords zugänglicher, weil das zentrale Ziel schnell verständlich bleibt: Feinde überwinden, das Volk befreien und ein eigenes Königreich entwickeln. Ich muss nicht zuerst eine umfangreiche politische Simulation studieren, um den Grundgedanken zu erfassen. Das macht den Titel interessant für Menschen, die Strategie mögen, aber keinen langen Einstieg mit vielen unabhängigen Systemen suchen.
Gegenüber einfachen Gelegenheitsspielen verlangt er jedoch mehr Aufmerksamkeit. Ein Spiel, das nur aus kurzen, voneinander unabhängigen Aufgaben besteht, eignet sich besser für Wartezeiten, in denen ich jederzeit aufhören muss. Top Lords spricht mich eher an, wenn ich bereit bin, eine Entscheidung zu Ende zu denken und den Aufbau meines Reiches als fortlaufenden Prozess zu betrachten. Für die Busfahrt oder eine kurze Pause kann das funktionieren; bei ständigen Unterbrechungen verliert die Planung ihren Reiz.
Im Vergleich zu einer klassischen Brettspiel-App fehlt mir bei einem gemeinsamen Gerät die direkte Übersicht darüber, wer gerade an der Reihe ist. Deshalb muss die Haushaltskoordination stärker von den Nutzern kommen. Dafür kann ich das Spiel auch allein nutzen, ohne auf eine zweite Person warten zu müssen. Diese Mischung aus persönlichem Fortschritt und gemeinsamem Gespräch ist für mich der eigentliche Unterschied zu einem reinen Mehrspieler-Spiel.
Die aktuelle Version ist 1.0.38 und läuft ab Android 7.0. Für ein älteres Android-Gerät ist das grundsätzlich interessant, weil nicht zwingend ein modernes Betriebssystem nötig ist. Trotzdem würde ich vor der gemeinsamen Nutzung prüfen, ob das konkrete Smartphone ausreichend zuverlässig läuft und ob der Speicherplatz für den Download und die normale Nutzung vorhanden ist. Eine ältere Gerätebasis kann bei einem strategischen Spiel besonders dann stören, wenn Menüs langsam reagieren und Entscheidungen dadurch mühsam werden.
Dass GAME SPARK den Titel kostenlos anbietet, senkt die Einstiegshürde deutlich. Ich kann erst herausfinden, ob mir die Mischung aus Reichsaufbau und Kämpfen gefällt, ohne sofort Geld auszugeben. Gleichzeitig ist das Geschäftsmodell für mich der Punkt, an dem die Nutzung bewusst bleiben muss. Wer keine In-App-Käufe sehen möchte oder bei Kindern jede Kaufmöglichkeit vermeiden will, sollte vorab überlegen, ob ein kostenloses Spiel mit optionalen Ausgaben zum Haushalt passt.
Für wen sich der Download lohnt und wer besser weiter sucht
Ich würde Top Lords Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren empfehlen, die ein zugängliches Strategiespiel mit einem klaren Fantasy-Ziel suchen. Besonders gut passt es zu Menschen, die gerne Entscheidungen über mehrere Spielphasen hinweg verfolgen und den Aufbau eines eigenen Reiches motivierend finden. Auch auf einem gemeinsam genutzten Gerät kann es funktionieren, wenn der Wechsel zwischen den Nutzern geregelt ist und niemand den Fortschritt des anderen anfasst.
Weniger geeignet ist der Titel für Personen, die ein vollständig gemeinsames Spiel mit direkter Zusammenarbeit erwarten. Wenn zwei Menschen gleichzeitig planen, handeln und denselben Bildschirm als Spielfeld nutzen möchten, würde ich eine dafür entwickelte Alternative wählen. Auch wer ausschließlich sehr kurze, folgenlose Runden sucht, könnte mit einem schnellen Gelegenheitsspiel zufriedener sein. Top Lords lebt gerade davon, dass Entscheidungen in einen größeren Aufbau eingebettet sind.
Ich würde den Titel außerdem nicht als beste Wahl für ein kleines Kind betrachten. Die Einstufung ab 12 Jahren, die Kämpfe und die möglichen Käufe sprechen dafür, die Nutzung altersgerecht zu begleiten. Bei einem Teenager kann ein offenes Gespräch über Spielzeit, Konto und Ausgaben reichen. Bei jüngeren Kindern würde ich eher ein anderes Spiel wählen, dessen Inhalt und Zahlungsmodell besser zur jeweiligen Familiensituation passen.
Mein wichtigster praktischer Rat lautet, das Spiel zuerst als persönliche Strategieerfahrung zu behandeln und erst danach als gemeinsames Haushaltsthema. Wenn ich weiß, welche Ziele ich verfolge, kann ich anderen erklären, worauf sie beim Zuschauen achten sollen. Umgekehrt verhindert diese Reihenfolge, dass mehrere Personen gleichzeitig am selben Fortschritt herumprobieren und am Ende niemand mehr weiß, welche Entscheidung zu wem gehört.
Auch beim Thema Ausgaben bleibe ich zurückhaltend. Der kostenlose Zugang ist ein guter Grund, den Titel auszuprobieren, aber kein Grund, sich zu einem Kauf drängen zu lassen. Ich würde erst dann Geld einsetzen, wenn ich über längere Zeit Freude an den grundlegenden Entscheidungen habe und der Kauf bewusst in den eigenen Haushalt passt. Für ein gemeinsam genutztes Gerät ist eine klare Freigabe durch die kontoverantwortliche Person unverzichtbar.
Mein Urteil für den Haushalt
Nach meiner Einschätzung ist Top Lords ein ordentlich zugängliches Strategiespiel für Menschen, die ihr eigenes Reich entwickeln und sich mit feindlichen Mächten auseinandersetzen möchten. Die Idee ist schnell verstanden, aber nicht völlig belanglos: Der Reiz entsteht daraus, dass jede Spielphase zum nächsten Aufbau- oder Kampfschritt beiträgt. Ich mag besonders, dass der Titel sowohl allein als auch in einer lockeren Gesprächssituation funktioniert, ohne ein gemeinsames Spiel an einem Bildschirm erzwingen zu wollen.
Auf einem Familiengerät würde ich die Nutzung jedoch nur mit klaren Grenzen empfehlen. Jeder braucht einen verlässlichen eigenen Fortschritt, Käufe müssen vorher abgesprochen werden und die Altersfreigabe sollte ernst genommen werden. Wer diese Punkte ignoriert, kann aus einem harmlosen Spiel schnell eine Quelle für Streit über Spielstände, Bildschirmzeit oder Google-Play-Abrechnungen machen.
Für mich ist Top Lords deshalb vor allem dann eine gute Wahl, wenn im Haushalt ein älterer Nutzer oder eine ältere Nutzerin gerne plant und andere gelegentlich zuschauen oder sich über die nächsten Schritte austauschen. Es ist nicht die ideale Lösung für ein direktes gemeinsames Brettspielgefühl und auch nicht automatisch passend für jedes Alter. Wer aber ein kostenloses mobiles Strategiespiel mit Reichsaufbau sucht, die In-App-Käufe bewusst behandelt und die Nutzung auf dem gemeinsamen Gerät sauber trennt, bekommt einen Titel, den man ohne großen finanziellen Einstieg ausprobieren kann.
Mein abschließender Eindruck bleibt positiv, aber bewusst nüchtern: Ich würde den Download empfehlen, wenn der Aufbau eines Königreichs mehr reizt als schnelle Einzelrunden und wenn im Haushalt klare Absprachen möglich sind. Wer dagegen ein vollständig wertefreies Kinderspiel, ein gemeinsames Couch-Spiel oder eine Strategie ohne mögliche Zusatzkäufe sucht, sollte sich lieber nach einer passenderen Alternative umsehen. Für die richtige Zielgruppe ist der Titel ein unterhaltsamer Begleiter für geplante Spielphasen und kurze Gespräche über den nächsten klugen Schritt.
Häufig gestellte Fragen zu Top Lords
01Was ist Top Lords und welches Spielprinzip erwartet mich?
Top Lords ist ein strategisches Aufbau- und Eroberungsspiel für mobile Geräte. Du entwickelst dein eigenes Reich, sammelst Ressourcen, errichtest und verbesserst Gebäude, rekrutierst Einheiten und stellst eine schlagkräftige Armee zusammen. Anschließend trittst du gegen computergesteuerte Gegner oder andere Spieler an. Der Schwerpunkt liegt auf langfristiger Planung, taktischen Entscheidungen und dem stetigen Ausbau deiner Macht.
02Benötigt Top Lords eine permanente Internetverbindung?
Ja, für die meisten wichtigen Funktionen von Top Lords wird eine aktive Internetverbindung benötigt. Dazu gehören unter anderem das Synchronisieren des Spielfortschritts, Mehrspieler-Kämpfe, Ranglisten, Events und die Kommunikation mit anderen Spielern. Je nach Version können einzelne Bereiche kurzzeitig geladen werden, vollständig offline lässt sich das Spiel jedoch in der Regel nicht sinnvoll nutzen. Eine stabile WLAN- oder mobile Datenverbindung wird empfohlen.
03Ist Top Lords kostenlos spielbar oder gibt es In-App-Käufe?
Top Lords kann grundsätzlich kostenlos heruntergeladen und gespielt werden. Allerdings enthält das Spiel normalerweise optionale In-App-Käufe, mit denen sich beispielsweise Ressourcen, Beschleunigungen, besondere Gegenstände oder Premium-Währung erwerben lassen. Auch ohne Zahlung kannst du Fortschritte machen, musst dafür aber häufig mehr Zeit investieren. Vor dem Download solltest du die Kaufoptionen und gegebenenfalls die Einstellungen für In-App-Käufe auf deinem Gerät prüfen.
04Eignet sich Top Lords für Einsteiger, oder ist das Spiel sehr kompliziert?
Top Lords bietet in der Regel eine Einführung, durch die neue Spieler die wichtigsten Bereiche wie Bau, Forschung, Truppenverwaltung und Kämpfe kennenlernen. Die grundlegenden Abläufe sind daher auch für Einsteiger verständlich. Mit zunehmendem Fortschritt wird das Spiel jedoch anspruchsvoller, da Ressourcen knapp werden und strategische Entscheidungen wichtiger sind. Wer regelmäßig spielt und sich Zeit für die Entwicklung nimmt, findet meist einen guten Einstieg.
05Kann ich in Top Lords mit anderen Spielern zusammen spielen?
Ja, der soziale und kompetitive Mehrspielerbereich gehört zu den zentralen Bestandteilen von Top Lords. Du kannst dich je nach Spielversion einer Allianz oder einem Clan anschließen, dich mit anderen Spielern austauschen und gemeinsam an Aufgaben oder Events teilnehmen. Außerdem sind Kämpfe und Ranglisten möglich. Die Zusammenarbeit lohnt sich besonders, weil aktive Bündnisse häufig Unterstützung, zusätzliche Belohnungen und taktische Vorteile bieten.
Vorteile
- Abwechslungsreiche Kämpfe mit strategischen Entscheidungen
- Viele Helden und Einheiten zum Sammeln und Verbessern
- Aktive Gilden sorgen für Teamplay und gemeinsame Ziele
- Regelmäßige Events bringen zusätzliche Belohnungen
- Fantasy-Welt mit ansprechender Grafik und Effekten
Nachteile
- Fortschritt kann ohne Käufe deutlich langsamer ausfallen
- Viele Funktionen werden erst nach längerem Spielen freigeschaltet
- Online-Verbindung ist für nahezu alle Inhalte erforderlich
- Später können Kämpfe und Aufgaben repetitiv wirken
- Benachrichtigungen und Kaufangebote können häufig erscheinen
Top Lords
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